Zwergdommel
Ixobrychus minutus

Zürcher Mundart

Zwärgdommlä

English

Little Bittern

Rote Liste-Art

ja

männlich
weiblich
10 cm
© Andreas Haag

Steckbrief


GrösseEntengross
Gefiederfärbungbeige
Schnabelformmeisselförmig, lang
Zu findenIn Schilf-/Rohrkolbenbeständen in Feuchgebieten entlang Seen, Altwasser, Teichen
Zu beachtenHundeartiges Gebell nachts im Schilf
Bestand ZHRund 24 Brutpaare
Trend 88-08Leichte Erholung nach Zusammenbruch in 60er/70er Jahren
Wann anzutreffenAnfang Mai - Ende September; Langstreckenzieher
NeststandortSperriges Nest aus Zweigen, Halmen in Schilf, Gebüsch, Kopfweiden; über Wasser oder feuchtem Unteergrund, 5-10 m von Ufer
NahrungFische, Insekten(larven), Amphibien, Würmer, Mollusken; Jungvögel
Jungenzahl5-6 Junge; Zweitbruten eher selten
JungenbetreuungBeide Eltern bauen, brüten, füttern
WinterquartierSüdlich Sahara; Ost-, Südafrika


Vorkommen

Aktuelles

Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).

Wichtigste Gebiete

Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.

Veränderung 1988-2008

Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.