Uferschwalbe
Riparia riparia

Zürcher Mundart

Ryvögeli, Sandschwalbem, Uferschwalbä

English

Sand Martin

Rote Liste-Art

ja

unisex
45 cm
© Rita Schmidlin

Steckbrief


GrösseSpatzengross
Gefiederfärbungbraun
Schnabelformkurz, fein
Zu findenKiesgruben mit Abbauwänden
Zu beachtenDurchlöcherte Sandlinsen in Abbauwänden
Bestand ZHRund 490 Brutpaare
Trend 88-08Starke Abnahme
Wann anzutreffenAnfang April - Ende September; Langstreckenzieher
NeststandortSelbst gegrabene Brutröhren in sandigen Steilwänden, 60-70 cm lang
NahrungEher kleine Fluginsekten
Jungenzahl4-6 Junge; vereinzelt Zweitbruten
JungenbetreuungBeide bauen, Männchen brütet tagsüber, ohne Brutfleck; beide hudern, füttern
WinterquartierSahelzone von Senegal bis Tschadsee, vom Sudan bis in Kapprovinz


Vorkommen

Aktuelles

Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).

Wichtigste Gebiete

Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.

Veränderung 1988-2008

Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.