Rotmilan
Milvus milvus

Zürcher Mundart

Gabelwei, Gabelwy, Rotmilan

English

Red Kite

Rote Liste-Art

nein

unisex
70 cm
© Stefan Wassmer

Steckbrief


GrösseMäusebussardgross; grösster Greifvogel im Kanton
Gefiederfärbungbraunrot
Schnabelformhakenförmig
Zu findenHorst in Waldrandnähe, Bauminseln und Parks; Nahrungssuche im Kulturland, ländlichen Siedlungen
Zu beachtenRote Grossvögel mit Gabelschwanz
Bestand ZHRund 460 Reviere
Trend 88-08Über Jahrzehnte Arealausdehnung, jüngst auch starke Dichtezunahme
Wann anzutreffenGanzjährig; im Winter an Schlafplätzen
NeststandortSelbst gebaute, ausladende Nester hoch in Baumkronen; meist in Nadelbäumen mit freiem Anflug
NahrungTote und verendende Tiere, selbsterlegte Wirbeltiere, v.a Kleinsäuger und Vögel bis Hühnergrösse; Regenwürmer in Äckern; Schlachtabfälle
JungenzahlMeist 2-3 Junge; Ersatzbrut bei Gelegeverlust
JungenbetreuungBeide bauen Nest; Weibchen brütet, hudert zwei Wochen, Männchen bringt Nahrung, danach beide Eltern fütternd
WinterquartierFrüher SW-Spanien, S-Frankreich; immer mehr Überwinterer, Winterschlafplätze in der Schweiz


Vorkommen

Aktuelles

Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).

Wichtigste Gebiete

Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.

Veränderung 1988-2008

Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.