Rotkehlchen
Erithacus rubecula

Zürcher Mundart

Rootbrüchtli, Roothüüseli, Rotkehli, Tööteli, Toothüüserli

English

European Robin

Rote Liste-Art

nein

unisex
4 cm
© Marcel Ruppen

Steckbrief


GrösseSpatzengross
Gefiederfärbungbraun
Schnabelformpinzettenförmig
Zu findenUnterholzreiche Wälder auf eher feuchten Böden; lockere, ja fehlende Krautschicht
Zu beachtenAuf dem Waldboden hüpfende Kleinvögel, Gesang im November
Bestand ZHRund 32'000 Brutpaare
Trend 88-08Leichte, stete Zunahme
Wann anzutreffenAnfang März - Anfang November; 90% Teilzieher
NeststandortBodennest in Nischen, in Wurzellöchern, unter Grasbüscheln, in Erdanrissen, selten über Boden in Astlöchern, Mauernischen, Efeu
NahrungInsekten(larven), v.a. Schmetterlingsraupen, Käfer; Spinnen, Tausendfüssler, kleine Schnecken, Krebschen, Fischchen; im Herbst Beeren, weiche Früchte
Jungenzahl4-7 Junge; Zweitbrut
JungenbetreuungWeibchen baut, brütet, hudert; Männchen füttert Weibchen/Junge
WinterquartierFrankreich, Italien, Spanien, Nordafrika; 10% Jahresvögel


Vorkommen

Aktuelles

Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).

Wichtigste Gebiete

Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.

Veränderung 1988-2008

Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.