Neuntöter
Lanius collurio

Zürcher Mundart

Nüüntoöder, Nüüntöter, Thornträer

English

Red-backed Shrike

Rote Liste-Art

nein

männlich
weiblich
6 cm
© Marcel Ruppen

Steckbrief


GrösseGut spatzengross
Gefiederfärbungbraun
Schnabelformhakenförmig
Zu findenIn Hecken mit vielen Dornsträuchern inmitten extensiver Weiden, Mähwiesen, Rebhängen
Zu beachtenAufgespiesste Beutetiere als Nahrungsdepots für Schlechtwettereinbrüche
Bestand ZH200 Brutpaare
Trend 88-08Stabil mit lokalen Fluktuationen
Wann anzutreffenAnfang Mai - Ende September; Langstreckenzieher mit später Ankunft
NeststandortNest meist 0.5-2 m hoch in Dornsträuchern, z.B. Berberitzen, Rosen, Weissdorn
NahrungInsekten, v.a. Käfer, Heuschrecken, Hautflügler, Schmetterlinge, seltener auch kleine Wirbeltiere wie junge Mäuse, kleine Amphibien, Reptilien, Jungvögel
Jungenzahl1 Jahresbrut; meist 5-6 Junge
JungenbetreuungNestbau, Brut und Fütterung durch beide Eltern
WinterquartierÖstliches Afrika; Ostzieher über Balkan, Dardanellen und Kleinasien


Vorkommen

Aktuelles

Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).

Wichtigste Gebiete

Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.

Veränderung 1988-2008

Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.