Hänfling
Carduelis cannabina

Zürcher Mundart

Hänfling

English

Common Linnet

Rote Liste-Art

nein

männlich
weiblich
5 cm
© Rita Schmidlin

Steckbrief


GrösseKnapp spatzengross
Gefiederfärbungrot-braun
Schnabelformkurz
Zu findenIn Rebgelände und Kiesgruben; Nahrungssuche in Mähwiesen, Ruderalgesellschaften, Böschungen; Nest in Jungfichten, Gebüsch, Zwergsträuchern
Zu beachtenNasale Rufe von verpaarten Vögeln in Rebbergen
Bestand ZHRund 82 Brutpaare
Trend 88-08Starke, anhaltende Abnahme
Wann anzutreffenMitte März - Ende Oktober; Kurzstreckenzieher
NeststandortHalmwürzelchennest in jungen Fichten, Tannen, Weinreben, Wacholder
NahrungSämereien, v.a. Unkrautsamen von Korb-, Kreuzblütlern; Grassamen, seltener Baumsamen; kaum Insekten
Jungenzahl4-6 Junge; oft Zweitbrut
JungenbetreuungWeibchen baut, brütet, hudert, vom Männchen gefüttert; beide Eltern füttern Junge
WinterquartierSüdfrankreich, Ostspanien, Algerien, Norditalien


Vorkommen

Aktuelles

Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).

Wichtigste Gebiete

Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.

Veränderung 1988-2008

Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.