Gimpel
Pyrrhula pyrrhula

Zürcher Mundart

Doompfaff, Gimpel, Güügger, Rootgimpel, Rootgüügger

English

Eurasian Bullfinch

Rote Liste-Art

nein

männlich
weiblich
6 cm
© Gabriel Schuler

Steckbrief


GrösseGut spatzengross
Gefiederfärbungrot
Schnabelformkurz, kräftig
Zu findenIn Wäldern mit dichtem Unterwuchs, v. a. in Nadelwäldern, Fichtenschonungen, Aufforstungen
Zu beachtenMopsiger (gimpelroter) Vogel an Futterbrett
Bestand ZHEtwa 340 Brutpaare
Trend 88-08Anhaltende Abnahme, v.a in Niederungen
Wann anzutreffenGanzes Jahr
NeststandortAm Stamm dichter Jungfichten; selten in anderen Bäumen, Sträuchern, Wurzeltellern, hinter Schlingpflanzen
NahrungSämereien, Knospen von Blütenpflanzen, Sträuchern, Bäumen; Brutzeit Insekten(larven), Blattläuse, Raupen, Spinnen
Jungenzahl4-5 Junge; meist Zweitbruten
JungenbetreuungWeibchen baut, brütet, hudert, von Männchen begleitet, gefüttert; beide füttern Junge
WinterquartierJahresvogel, teils Schneeflucht


Vorkommen

Aktuelles

Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).

Wichtigste Gebiete

Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.

Veränderung 1988-2008

Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.