Fichtenkreuzschnabel
Loxia curvirostra

Zürcher Mundart

Fichtächrüzschnabel

English

Red Crossbill

Rote Liste-Art

nein

männlich
weiblich
5 cm
© Elaine Wilson

Steckbrief


GrösseSpatzengross
Gefiederfärbungrot
Schnabelformhakenförmig überkreuzt
Zu findenIn Nadelwäldern, v.a. in Fichten-, Tannenwäldern
Zu beachtenAbgefressene Tannzapfen am Waldboden, gekreuzter Schnabel aus der Nähe
Bestand ZH160 Brutpaare
Trend 88-08Fluktuierend, in Niederungen abnehmend
Wann anzutreffenGanzes Jahr; Strichvogel; Invasionen bei Fichtenfehlmast
NeststandortNest stammnah, gut gedeckt im Wipfelbereich von Fichten; auf Föhren weiter aussen in Astgabel, auf Zweig
NahrungKoniferensamen, v.a. von Fichten, auch Tannen, Föhren, Lärchen; Knospen, Laubbaumsamen; Raupen, Blattläuse als Nestlingsnahrung
Jungenzahl3-4 Junge; lange Brutsaison, diverse Brutversuche
JungenbetreuungWeibchen baut, brütet, hudert, füttert, stets von Männchen gefüttert
WinterquartierJahresvogel, je nach Jahr über variable Distanzen umherschweifend


Vorkommen

Aktuelles

Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).

Wichtigste Gebiete

Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.

Veränderung 1988-2008

Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.