Erlenzeisig
Carduelis spinus

Zürcher Mundart

Erläzeisig, Strumpfwäber, Zysli

English

Eurasian Siskin

Rote Liste-Art

nein

unisex
8 cm
© Marcel Ruppen

Steckbrief


GrösseKnapp spatzengross
Gefiederfärbunggrün-gelb
Schnabelformkurz
Zu findenIn stufigen, heterogenen Fichtenwäldern, an Waldrändern; auch in Tannen, Föhren, Lärchen
Zu beachtenTrupps von 20-30 Zwitscherlingen in Birken und Erlen im Winter
Bestand ZHGerade mal 2 Brutpaare
Trend 88-08Extrem fluktuierend; Arealrand
Wann anzutreffenMitte März - Ende Oktober; vagabundisches Verhalten
NeststandortZweighalmnest aussen in Seitenästen von Fichten, seltener Föhren, Lärchen, Tannen
NahrungFichten-, Erlen-, Birkensamen; weitere Nadelholz-, Kraut, Grassamen; Knospen; Nektar, Pollen von Weiden
Jungenzahl4-5 Junge; öfters Zweitbrut
JungenbetreuungWeibchen baut, brütet, hudert, vom Männchen am Nest gefüttert; beide Eltern füttern Junge
WinterquartierSüdfrankreich, Spanien, Portugal; Italien, Kroatien


Vorkommen

Aktuelles

Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).

Wichtigste Gebiete

Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.

Veränderung 1988-2008

Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.