Alpensegler
Apus melba

Zürcher Mundart

Alpäsägler

English

Alpine Swift

Rote Liste-Art

ja

unisex
20 cm
© Stefan Wassmer

Steckbrief


GrösseStarengross
Gefiederfärbungschwarz
Schnabelformkurz
Zu findenBrutkolonien an hohen Gebäuden in den Städten Zürich und Winterthur, Kraftwerk Eglisau
Zu beachtenSichelförmige Segler um historische Gebäude
Bestand ZHRund 180 Brutpaare an 53 verschiedenen Gebäuden
Trend 88-08Stete Zunahme nach verheerendem Einbruch 1974/75
Wann anzutreffenAnfang April - Ende September; Langstreckenzieher
NeststandortIm Innern hoher Gebäude, unter Dachvorsprüngen, hinter Verschalungen, in Nistkästen; Nest aus mit Speichel verklebtem Schwebmaterial
NahrungIm Dauerflug mit 60-100 km/h kleine Fluginsekten, v.a. Blattläuse, Zikaden, Hautflügler, Käfer, an Fäden fliegende Spinnen
Jungenzahl1-3 (4); Ersatzbrut nur bei frühem Gelegeverlust
JungenbetreuungAbsolute Arbeitsteilung - beide Eltern bauen Nest, brüten, füttern
WinterquartierLangstreckenzieher nach Äquatorial-/Südafrika


Vorkommen

Aktuelles

Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).

Wichtigste Gebiete

Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.

Veränderung 1988-2008

Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.