Brutvögel in
Schlatt


5 häufigste Brutvögel

1. Buchfink (380 Brutpaare)
2. Amsel (260 Brutpaare)
3. Rotkehlchen (180 Brutpaare)
4. Kohlmeise (180 Brutpaare)
5. Wintergoldhähnchen (150 Brutpaare)

5 seltenste Brutvögel

1. Neuntöter (1 Brutpaar)
2. Sperber (1 Brutpaar)
3. Waldohreule (1 Brutpaar)
4. Kolkrabe (1 Brutpaar)
5. Grauschnäpper (1 Brutpaar)


Liste aller Brutvögel


Art Brutpaare 2008 Brutpaare 1988 Rote Liste-Art Trend Kt. ZH Lebensraum
Stockente 2 2 nein +/- Generalist
Rotmilan 2 0 nein ++ Horstbäume im Wald oder in Gehölzen
Sperber 1 1 nein + Stangenhölzer im Waldesinnern
Mäusebussard 8 5 nein + Generalist
Blässhuhn 1 0 nein +/- langsam fliessende oder stehende Gewässer
Ringeltaube 52 25 nein + Generalist
Waldkauz 2 1 nein +/- Generalist
Waldohreule 1 0 ja + alte Krähennester in Gehölzen/Wald
Mauersegler 2 1 nein +/- Gebäude mit Nischen, freier Anflug
Grünspecht 4 1 nein ++ ältere Laubbäume im Kulturland oder Wald
Schwarzspecht 3 1 nein ++ Hochschaftige, alte Buchen
Buntspecht 29 13 nein +/- Generalist
Feldlerche 2 22 ja -- Ackerflächen mit Störstellen
Rauchschwalbe 8 19 nein +/- Vieh- und Pferdestallungen, Bootshäuser
Mehlschwalbe 0 2 nein +/- Gebäude mit hellen Fassaden
Bergstelze 0 1 nein + Bachläufe
Bachstelze 10 11 nein +/- Generalist
Zaunkönig 100 87 nein + Generalist
Heckenbraunelle 28 22 nein +/- Generalist
Rotkehlchen 180 160 nein +/- Generalist
Hausrotschwanz 16 10 nein +/- Generalist
Gartenrotschwanz 0 2 ja -- Parkartige Bäume über lückiger Veg.
Amsel 260 270 nein +/- Generalist
Wacholderdrossel 8 27 nein - Generalist
Singdrossel 65 170 nein +/- Generalist
Misteldrossel 18 12 nein + Generalist
Sumpfrohrsänger 0 1 nein +/- Hochstaudenfluren
Mönchsgrasmücke 93 150 nein +/- Generalist
Gartengrasmücke 4 19 nein - Generalist
Waldlaubsänger 0 40 ja -- Buchen über grasigem Boden
Zilpzalp 130 100 nein +/- Generalist
Wintergoldhähnchen 150 150 nein +/- Generalist
Sommergoldhähnchen 150 250 nein - Generalist
Grauschnäpper 1 14 nein - Generalist
Trauerschnäpper 0 14 nein -- Waldränder, Grate und Hochstamm-Obstgärten
Schwanzmeise 2 0 nein + dichtes Buschwerk, Waldränder
Sumpfmeise 32 19 nein +/- Generalist
Haubenmeise 5 1 nein + Generalist
Tannenmeise 120 79 nein +/- Generalist
Blaumeise 66 45 nein +/- Generalist
Kohlmeise 180 130 nein +/- Generalist
Kleiber 50 25 nein +/- alte Bäume
Waldbaumläufer 11 5 nein +/- Generalist
Gartenbaumläufer 4 10 nein +/- Generalist
Neuntöter 1 1 nein +/- Dornenhecken an lückigen Wiesen
Eichelhäher 33 8 nein +/- Generalist
Elster 3 1 nein + Generalist
Rabenkrähe 24 11 nein + Generalist
Kolkrabe 1 0 nein ++ Überragende Horstbäume im Wald
Star 74 85 nein - Generalist
Haussperling 64 90 nein +/- Generalist
Feldsperling 67 38 nein +/- Generalist
Buchfink 380 560 nein +/- Generalist
Girlitz 1 0 nein +/- Gärten mit Einzelbäumen
Grünfink 48 50 nein +/- Generalist
Distelfink 1 6 nein +/- Unkrautbestände, Jungbäume
Fichtenkreuzschnabel 2 0 nein -- Generalist
Gimpel 3 9 nein - Generalist
Kernbeisser 1 4 nein - lichte Laubholzbestände
Goldammer 29 23 nein + Hecken, Waldrändern an Kulturland


Vögel mit kantonalen
Verbreitungsschwerpunkt in Schlatt


Im Hauptlebensraum Art(en)
Es sind keine Resultate vorhanden.


Verluste und Neuauftritte seit 1988


Als Brutvogel Anzahl Art(en)
nicht mehr festgestellt 6 Bergstelze, Gartenrotschwanz, Mehlschwalbe, Sumpfrohrsänger, Trauerschnäpper, Waldlaubsänger
neu festgestellt 7 Blässhuhn, Fichtenkreuzschnabel, Girlitz, Kolkrabe, Rotmilan, Schwanzmeise, Waldohreule


Kenngrössen der Brutvögel im Gemeindegebiet


2008 1988 Veränderung Erläuterung
Anzahl Brutvogelarten 54 53 +1
Anzahl Rote Liste Arten 2 3 -1
Anzahl Brutpaare 2500 2800 -300
Kumulierte Artwerte 34 24 +10
Gemeinderang (1.-171.) 145. 144. -1
Abweichung von Norm -6 Arten -7 Arten +1


Kurze Beurteilung der Befunde


Ist-Zustand:

Schlatt beherbergt von keiner spezialisierten Brutvogelart einen kantonalen Verbreitungsschwerpunkt. Generell ist die Gemeinde arm an Feuchtgebieten und Gewässern und wohl deshalb sehr artenarm. Im Gemeinderanking der ornithologischen Artenvielfalt steht Schlatt weit hinten.

Veränderung 1988 - 2008:

Neueinwanderungen und Abgänge hielten sich in den letzten 20 Jahren etwa die Waage; die kumulierten Artwerte haben sich unbedeutend verändert.

Mögliche Ziele Erhaltungsmassnahmen:

Erhaltenswert erscheinen derzeit vor allem die allerletzten Vorkommen der Feldlerche sowie das lokale Vorkommen eines Neuntöters. Horstbäume von Milanen oder Kolkraben sollten unbedingt geschont werden.

Mögliche Ziele Fördermassnahmen:

Am Westabhang des Schauenbergs wären ideale topographische Verhältnisse zur Förderung von Berglaubsänger und Waldlaubsänger. Genauere Abklärungen sollten unbedingt vorgenommen werden. Die Rauchschwalben in den diversen Höfen sollten möglichst geschont werden und die Bauernschaft in ihre Verantwortung geschult.



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