Brutvögel in
Humlikon


5 häufigste Brutvögel

1. Amsel (130 Brutpaare)
2. Buchfink (130 Brutpaare)
3. Singdrossel (89 Brutpaare)
4. Rotkehlchen (85 Brutpaare)
5. Wintergoldhähnchen (63 Brutpaare)

5 seltenste Brutvögel

1. Neuntöter (1 Brutpaar)
2. Turmfalke (1 Brutpaar)
3. Schwarzspecht (1 Brutpaar)
4. Klappergrasmücke (1 Brutpaar)
5. Gartengrasmücke (1 Brutpaar)


Liste aller Brutvögel


Art Brutpaare 2008 Brutpaare 1988 Rote Liste-Art Trend Kt. ZH Lebensraum
Stockente 1 2 nein +/- Generalist
Schwarzmilan 0 1 nein + Horstbäume im Wald oder in Gehölzen
Mäusebussard 3 2 nein + Generalist
Turmfalke 1 1 ja + Nistkästen, Wiesen mit Kleinsäugern
Ringeltaube 21 10 nein + Generalist
Kuckuck 2 1 ja - insektenfressende Wirtsvögel
Mauersegler 2 0 nein +/- Gebäude mit Nischen, freier Anflug
Schwarzspecht 1 1 nein ++ Hochschaftige, alte Buchen
Buntspecht 4 3 nein +/- Generalist
Feldlerche 4 10 ja -- Ackerflächen mit Störstellen
Rauchschwalbe 12 10 nein +/- Vieh- und Pferdestallungen, Bootshäuser
Mehlschwalbe 5 4 nein +/- Gebäude mit hellen Fassaden
Baumpieper 0 1 nein -- Lückige Wiesen mit Singwarten
Bachstelze 4 4 nein +/- Generalist
Zaunkönig 30 27 nein + Generalist
Heckenbraunelle 7 7 nein +/- Generalist
Rotkehlchen 85 49 nein +/- Generalist
Hausrotschwanz 11 6 nein +/- Generalist
Gartenrotschwanz 0 1 ja -- Parkartige Bäume über lückiger Veg.
Amsel 130 110 nein +/- Generalist
Wacholderdrossel 3 7 nein - Generalist
Singdrossel 89 53 nein +/- Generalist
Misteldrossel 6 6 nein + Generalist
Teichrohrsänger 2 0 nein + Schilf im Waser
Gelbspötter 0 1 ja -- Weichholzauen
Mönchsgrasmücke 45 45 nein +/- Generalist
Gartengrasmücke 1 10 nein - Generalist
Klappergrasmücke 1 0 nein - Gärten mit Büschen
Waldlaubsänger 0 4 ja -- Buchen über grasigem Boden
Zilpzalp 42 41 nein +/- Generalist
Wintergoldhähnchen 63 43 nein +/- Generalist
Sommergoldhähnchen 56 52 nein - Generalist
Grauschnäpper 7 2 nein - Generalist
Sumpfmeise 2 4 nein +/- Generalist
Haubenmeise 2 2 nein + Generalist
Tannenmeise 15 24 nein +/- Generalist
Blaumeise 35 9 nein +/- Generalist
Kohlmeise 61 64 nein +/- Generalist
Kleiber 14 12 nein +/- alte Bäume
Waldbaumläufer 4 7 nein +/- Generalist
Gartenbaumläufer 4 6 nein +/- Generalist
Neuntöter 1 0 nein +/- Dornenhecken an lückigen Wiesen
Eichelhäher 7 4 nein +/- Generalist
Elster 1 1 nein + Generalist
Rabenkrähe 12 16 nein + Generalist
Star 13 29 nein - Generalist
Haussperling 52 74 nein +/- Generalist
Feldsperling 55 35 nein +/- Generalist
Buchfink 130 170 nein +/- Generalist
Girlitz 2 0 nein +/- Gärten mit Einzelbäumen
Grünfink 35 32 nein +/- Generalist
Distelfink 1 0 nein +/- Unkrautbestände, Jungbäume
Gimpel 0 2 nein - Generalist
Goldammer 16 7 nein + Hecken, Waldrändern an Kulturland


Vögel mit kantonalen
Verbreitungsschwerpunkt in Humlikon


Im Hauptlebensraum Art(en)
Es sind keine Resultate vorhanden.


Verluste und Neuauftritte seit 1988


Als Brutvogel Anzahl Art(en)
nicht mehr festgestellt 6 Baumpieper, Gartenrotschwanz, Gelbspötter, Gimpel, Schwarzmilan, Waldlaubsänger
neu festgestellt 6 Distelfink, Girlitz, Klappergrasmücke, Mauersegler, Neuntöter, Teichrohrsänger


Kenngrössen der Brutvögel im Gemeindegebiet


2008 1988 Veränderung Erläuterung
Anzahl Brutvogelarten 48 48 +0
Anzahl Rote Liste Arten 3 6 -3
Anzahl Brutpaare 1100 1000 +100
Kumulierte Artwerte 15 22 -7
Gemeinderang (1.-171.) 115. 102. -13
Abweichung von Norm -3 Arten -1 Arten -2


Kurze Beurteilung der Befunde


Ist-Zustand:

In der kleinen Gemeinde Humlikon dominieren weite ausgeräumte Kulturlandschaften mit wenigen Naturwerten (keine überregional bedeutenden Naturschutzgebieten). Humlikon ist vergleichsweise artenarm.

Veränderung 1988 - 2008:

Verloren gegangen sind insbesondere spezialisierte Arten des Waldes und mit Baumpieper und Gartenrotschwanz auch Arten der extensiven Wiesenbewirtschaftung.

Mögliche Ziele Erhaltungsmassnahmen:

Erhaltung aller Brutplätze von Indikatorarten.

Mögliche Ziele Fördermassnahmen:

Förderung von Schirmarten im Wald (Schwarzspecht, Greife) und der Feldlerche im offenen Kulturland (Feldlerchen-Patches). Weitere Renaturierungen am Seltenbach würden bestimmt weiteren Arten eine Ansiedlung ermöglichen.



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