Brutvögel in
Henggart


5 häufigste Brutvögel

1. Buchfink (110 Brutpaare)
2. Amsel (98 Brutpaare)
3. Haussperling (94 Brutpaare)
4. Kohlmeise (64 Brutpaare)
5. Rotkehlchen (52 Brutpaare)

5 seltenste Brutvögel

1. Hohltaube (1 Brutpaar)
2. Neuntöter (1 Brutpaar)
3. Grünspecht (1 Brutpaar)
4. Turteltaube (1 Brutpaar)
5. Mäusebussard (1 Brutpaar)


Liste aller Brutvögel


Art Brutpaare 2008 Brutpaare 1988 Rote Liste-Art Trend Kt. ZH Lebensraum
Stockente 2 0 nein +/- Generalist
Mäusebussard 1 0 nein + Generalist
Turmfalke 2 1 ja + Nistkästen, Wiesen mit Kleinsäugern
Hohltaube 1 0 nein + Bäume mit Höhlen des Schwarzspechts
Ringeltaube 12 3 nein + Generalist
Turteltaube 1 0 nein - Laubgehölze
Waldkauz 2 0 nein +/- Generalist
Mauersegler 6 1 nein +/- Gebäude mit Nischen, freier Anflug
Grünspecht 1 0 nein ++ ältere Laubbäume im Kulturland oder Wald
Buntspecht 6 5 nein +/- Generalist
Feldlerche 3 12 ja -- Ackerflächen mit Störstellen
Rauchschwalbe 6 21 nein +/- Vieh- und Pferdestallungen, Bootshäuser
Mehlschwalbe 43 9 nein +/- Gebäude mit hellen Fassaden
Bachstelze 9 3 nein +/- Generalist
Zaunkönig 13 9 nein + Generalist
Heckenbraunelle 4 8 nein +/- Generalist
Rotkehlchen 52 25 nein +/- Generalist
Hausrotschwanz 8 12 nein +/- Generalist
Amsel 98 66 nein +/- Generalist
Wacholderdrossel 2 2 nein - Generalist
Singdrossel 34 13 nein +/- Generalist
Misteldrossel 5 1 nein + Generalist
Mönchsgrasmücke 40 26 nein +/- Generalist
Gartengrasmücke 0 1 nein - Generalist
Waldlaubsänger 0 4 ja -- Buchen über grasigem Boden
Zilpzalp 27 27 nein +/- Generalist
Wintergoldhähnchen 31 19 nein +/- Generalist
Sommergoldhähnchen 43 28 nein - Generalist
Grauschnäpper 4 3 nein - Generalist
Trauerschnäpper 0 1 nein -- Waldränder, Grate und Hochstamm-Obstgärten
Sumpfmeise 7 6 nein +/- Generalist
Tannenmeise 8 8 nein +/- Generalist
Blaumeise 20 14 nein +/- Generalist
Kohlmeise 64 49 nein +/- Generalist
Kleiber 9 4 nein +/- alte Bäume
Waldbaumläufer 2 0 nein +/- Generalist
Gartenbaumläufer 2 3 nein +/- Generalist
Neuntöter 1 0 nein +/- Dornenhecken an lückigen Wiesen
Eichelhäher 4 3 nein +/- Generalist
Elster 1 0 nein + Generalist
Dohle 0 1 ja +/- Nischen an Gebäuden, Flötenbäume
Rabenkrähe 13 8 nein + Generalist
Star 21 31 nein - Generalist
Haussperling 94 120 nein +/- Generalist
Feldsperling 43 21 nein +/- Generalist
Buchfink 110 110 nein +/- Generalist
Girlitz 5 9 nein +/- Gärten mit Einzelbäumen
Grünfink 49 38 nein +/- Generalist
Distelfink 2 5 nein +/- Unkrautbestände, Jungbäume
Hänfling 0 2 nein -- Ackerfluren, Rebberge, Böschungen
Fichtenkreuzschnabel 0 3 nein -- Generalist
Gimpel 0 1 nein - Generalist
Goldammer 15 6 nein + Hecken, Waldrändern an Kulturland


Vögel mit kantonalen
Verbreitungsschwerpunkt in Henggart


Im Hauptlebensraum Art(en)
Es sind keine Resultate vorhanden.


Verluste und Neuauftritte seit 1988


Als Brutvogel Anzahl Art(en)
nicht mehr festgestellt 7 Dohle, Fichtenkreuzschnabel, Gartengrasmücke, Gimpel, Hänfling, Trauerschnäpper, Waldlaubsänger
neu festgestellt 9 Elster, Grünspecht, Hohltaube, Mäusebussard, Neuntöter, Stockente, Turteltaube, Waldbaumläufer, Waldkauz


Kenngrössen der Brutvögel im Gemeindegebiet


2008 1988 Veränderung Erläuterung
Anzahl Brutvogelarten 46 44 +2
Anzahl Rote Liste Arten 2 4 -2
Anzahl Brutpaare 930 740 +190
Kumulierte Artwerte 21 10 +11
Gemeinderang (1.-171.) 116. 111. -5
Abweichung von Norm -4 Arten -3 Arten -1


Kurze Beurteilung der Befunde


Ist-Zustand:

Der Turmfalke kommt in der Gemeinde Henggart noch häufiger vor. Weitere bemerkenswerte ornithologische Vorkommen sind in Henggart leider nicht zu vermelden. Im Gemeinderanking steht Henggart im Mittelfeld.

Veränderung 1988 - 2008:

Henggart verlor im Verlaufe der letzten 20 Jahre etwa gleich viele Arten, wie neu dazugekommen sind. Generell sind spezialisierte Vogelarten (Habicht, Teichrohrsänger, Waldlaubsänger, Dohle) durch weniger spezialisierte kompensiert worden (Stockente, Waldkauz, Elster).

Mögliche Ziele Erhaltungsmassnahmen:

Konsequenter Höhlenbaumschutz ist angesagt in Wäldern mit Hohltauben-Vorkommen. Ferner sollten die Schwalbenkolonien gezielt erhalten und ausgebaut werden.

Mögliche Ziele Fördermassnahmen:

In den Rebbergen am Schlatt sollten gezielt Aufwertungen erfolgen mit den Zielarten Wiedehopf, Neuntöter, Hänfling, Zaunammer, etc.



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