Brutvögel in
Flurlingen


5 häufigste Brutvögel

1. Buchfink (120 Brutpaare)
2. Amsel (94 Brutpaare)
3. Kohlmeise (92 Brutpaare)
4. Rotkehlchen (79 Brutpaare)
5. Haussperling (78 Brutpaare)

5 seltenste Brutvögel

1. Rotmilan (1 Brutpaar)
2. Turmfalke (1 Brutpaar)
3. Baumfalke (1 Brutpaar)
4. Wasseramsel (1 Brutpaar)
5. Schwarzspecht (1 Brutpaar)


Liste aller Brutvögel


Art Brutpaare 2008 Brutpaare 1988 Rote Liste-Art Trend Kt. ZH Lebensraum
Stockente 2 2 nein +/- Generalist
Reiherente 0 1 ja +/- Kleingewässer mit Schilf
Rotmilan 1 1 nein ++ Horstbäume im Wald oder in Gehölzen
Turmfalke 1 1 ja + Nistkästen, Wiesen mit Kleinsäugern
Baumfalke 1 0 ja + exponierte Horstbäume im Wald
Hohltaube 0 1 nein + Bäume mit Höhlen des Schwarzspechts
Ringeltaube 19 13 nein + Generalist
Mauersegler 8 1 nein +/- Gebäude mit Nischen, freier Anflug
Grauspecht 0 1 ja - (Auen)Wälder mit Laubhölzern
Grünspecht 3 0 nein ++ ältere Laubbäume im Kulturland oder Wald
Schwarzspecht 1 0 nein ++ Hochschaftige, alte Buchen
Buntspecht 9 12 nein +/- Generalist
Mittelspecht 7 1 ja + Eichenreihe Wälder >3ha
Kleinspecht 0 1 nein +/- Weichhölzer
Rauchschwalbe 3 19 nein +/- Vieh- und Pferdestallungen, Bootshäuser
Mehlschwalbe 0 3 nein +/- Gebäude mit hellen Fassaden
Baumpieper 0 3 nein -- Lückige Wiesen mit Singwarten
Bachstelze 3 4 nein +/- Generalist
Wasseramsel 1 0 nein + Bachläufe, Zuflüsse mit Weisswasser
Zaunkönig 22 25 nein + Generalist
Heckenbraunelle 6 18 nein +/- Generalist
Rotkehlchen 79 87 nein +/- Generalist
Nachtigall 0 1 ja +/- Weichholzgebüsche an Feuchtstellen
Hausrotschwanz 17 18 nein +/- Generalist
Amsel 94 220 nein +/- Generalist
Wacholderdrossel 0 5 nein - Generalist
Singdrossel 29 50 nein +/- Generalist
Misteldrossel 1 0 nein + Generalist
Mönchsgrasmücke 53 93 nein +/- Generalist
Gartengrasmücke 3 16 nein - Generalist
Waldlaubsänger 3 44 ja -- Buchen über grasigem Boden
Zilpzalp 26 71 nein +/- Generalist
Fitis 1 3 ja - Weichholzgebüsche, Jungwüchse
Wintergoldhähnchen 20 24 nein +/- Generalist
Sommergoldhähnchen 28 55 nein - Generalist
Grauschnäpper 14 7 nein - Generalist
Trauerschnäpper 3 11 nein -- Waldränder, Grate und Hochstamm-Obstgärten
Sumpfmeise 10 16 nein +/- Generalist
Haubenmeise 2 0 nein + Generalist
Tannenmeise 26 39 nein +/- Generalist
Blaumeise 32 36 nein +/- Generalist
Kohlmeise 92 150 nein +/- Generalist
Kleiber 25 26 nein +/- alte Bäume
Waldbaumläufer 8 10 nein +/- Generalist
Gartenbaumläufer 5 7 nein +/- Generalist
Pirol 0 1 nein +/- grossblättrige Laubbäume in Wäldern
Neuntöter 0 1 nein +/- Dornenhecken an lückigen Wiesen
Eichelhäher 13 9 nein +/- Generalist
Elster 1 1 nein + Generalist
Rabenkrähe 12 13 nein + Generalist
Star 10 31 nein - Generalist
Haussperling 78 150 nein +/- Generalist
Feldsperling 8 0 nein +/- Generalist
Buchfink 120 210 nein +/- Generalist
Girlitz 6 5 nein +/- Gärten mit Einzelbäumen
Grünfink 19 49 nein +/- Generalist
Distelfink 3 1 nein +/- Unkrautbestände, Jungbäume
Fichtenkreuzschnabel 1 3 nein -- Generalist
Gimpel 2 1 nein - Generalist
Kernbeisser 5 7 nein - lichte Laubholzbestände
Goldammer 10 6 nein + Hecken, Waldrändern an Kulturland


Vögel mit kantonalen
Verbreitungsschwerpunkt in Flurlingen


Im Hauptlebensraum Art(en)
Es sind keine Resultate vorhanden.


Verluste und Neuauftritte seit 1988


Als Brutvogel Anzahl Art(en)
nicht mehr festgestellt 10 Baumpieper, Grauspecht, Hohltaube, Kleinspecht, Mehlschwalbe, Nachtigall, Neuntöter, Pirol, Reiherente, Wacholderdrossel
neu festgestellt 7 Baumfalke, Feldsperling, Grünspecht, Haubenmeise, Misteldrossel, Schwarzspecht, Wasseramsel


Kenngrössen der Brutvögel im Gemeindegebiet


2008 1988 Veränderung Erläuterung
Anzahl Brutvogelarten 51 54 -3
Anzahl Rote Liste Arten 5 7 -2
Anzahl Brutpaare 950 1600 -650
Kumulierte Artwerte 90 48 +42
Gemeinderang (1.-171.) 57. 26. -31
Abweichung von Norm +3 Arten +9 Arten -6


Kurze Beurteilung der Befunde


Ist-Zustand:

Hervorzuheben sind in Flurlingen die recht grossen Bestände des Mittelspechts am Cholfirst. Ihr potenzieller Wert sind einerseits die Rebberge und andererseits der (Prall)Hang am Rhein.

Veränderung 1988 - 2008:

Die Artenvielfalt ist in den letzten 20 Jahren aufgrund von Verbesserungen im Wald reichhaltiger geworden. Mit Baumpieper und Neuntöter sind aber zwei Arten der extensiven Landwirtschaft bzw. der Weiden verloren gegangen.

Mögliche Ziele Erhaltungsmassnahmen:

Die Erhaltung der eichenreichen Bestände am Cholfirst als Lebensraum für Mittelspecht und andere wertvolle Wegbereiterarten (Schwarzspecht, Grünspecht, etc.) hat hohe Priorität.

Mögliche Ziele Fördermassnahmen:

Die Aufwertung des Rebbergs sollte versucht werden. Ferner könnten in Flurlingen aufgrund der Nähe zum Rhein und zu Schaffhausen die Mauersegler konsequent gefördert werden. Prüfung eines Eisvogelstandorts am Rhein.



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