Brutvögel in
Dachsen


5 häufigste Brutvögel

1. Amsel (47 Brutpaare)
2. Haussperling (38 Brutpaare)
3. Feldsperling (27 Brutpaare)
4. Buchfink (21 Brutpaare)
5. Kohlmeise (20 Brutpaare)

5 seltenste Brutvögel

1. Mittelspecht (1 Brutpaar)
2. Eisvogel (1 Brutpaar)
3. Kuckuck (1 Brutpaar)
4. Rotmilan (1 Brutpaar)
5. Haubentaucher (1 Brutpaar)


Liste aller Brutvögel


Art Brutpaare 2008 Brutpaare 1988 Rote Liste-Art Trend Kt. ZH Lebensraum
Höckerschwan 1 0 nein +/- Gewässer
Stockente 1 0 nein +/- Generalist
Zwergtaucher 2 0 nein +/- Kleingewässer mit Ufervegetation
Haubentaucher 1 0 nein + Ufer mit Schilf und Kleinfischen
Schwarzmilan 1 0 nein + Horstbäume im Wald oder in Gehölzen
Rotmilan 1 0 nein ++ Horstbäume im Wald oder in Gehölzen
Mäusebussard 1 0 nein + Generalist
Turmfalke 2 1 ja + Nistkästen, Wiesen mit Kleinsäugern
Ringeltaube 1 0 nein + Generalist
Kuckuck 1 0 ja - insektenfressende Wirtsvögel
Waldkauz 1 0 nein +/- Generalist
Mauersegler 0 1 nein +/- Gebäude mit Nischen, freier Anflug
Eisvogel 1 0 ja ++ Gewässerufer mit Abrissen
Grünspecht 3 0 nein ++ ältere Laubbäume im Kulturland oder Wald
Buntspecht 2 1 nein +/- Generalist
Mittelspecht 1 0 ja + Eichenreihe Wälder >3ha
Kleinspecht 2 0 nein +/- Weichhölzer
Feldlerche 1 6 ja -- Ackerflächen mit Störstellen
Rauchschwalbe 0 17 nein +/- Vieh- und Pferdestallungen, Bootshäuser
Mehlschwalbe 15 6 nein +/- Gebäude mit hellen Fassaden
Bergstelze 3 0 nein + Bachläufe
Bachstelze 0 6 nein +/- Generalist
Wasseramsel 2 1 nein + Bachläufe, Zuflüsse mit Weisswasser
Zaunkönig 1 0 nein + Generalist
Rotkehlchen 5 2 nein +/- Generalist
Hausrotschwanz 18 13 nein +/- Generalist
Amsel 47 31 nein +/- Generalist
Wacholderdrossel 2 5 nein - Generalist
Singdrossel 1 0 nein +/- Generalist
Mönchsgrasmücke 15 12 nein +/- Generalist
Gartengrasmücke 0 1 nein - Generalist
Zilpzalp 5 6 nein +/- Generalist
Grauschnäpper 6 0 nein - Generalist
Trauerschnäpper 4 0 nein -- Waldränder, Grate und Hochstamm-Obstgärten
Sumpfmeise 7 0 nein +/- Generalist
Blaumeise 9 6 nein +/- Generalist
Kohlmeise 20 32 nein +/- Generalist
Kleiber 1 0 nein +/- alte Bäume
Eichelhäher 0 1 nein +/- Generalist
Elster 2 2 nein + Generalist
Dohle 0 7 ja +/- Nischen an Gebäuden, Flötenbäume
Rabenkrähe 7 4 nein + Generalist
Star 2 17 nein - Generalist
Haussperling 38 100 nein +/- Generalist
Feldsperling 27 5 nein +/- Generalist
Buchfink 21 42 nein +/- Generalist
Girlitz 0 4 nein +/- Gärten mit Einzelbäumen
Grünfink 7 36 nein +/- Generalist
Distelfink 5 2 nein +/- Unkrautbestände, Jungbäume
Hänfling 0 2 nein -- Ackerfluren, Rebberge, Böschungen
Goldammer 7 1 nein + Hecken, Waldrändern an Kulturland


Vögel mit kantonalen
Verbreitungsschwerpunkt in Dachsen


Im Hauptlebensraum Art(en)
Feuchtgebiete/Gewässer Eisvogel


Verluste und Neuauftritte seit 1988


Als Brutvogel Anzahl Art(en)
nicht mehr festgestellt 8 Bachstelze, Dohle, Eichelhäher, Gartengrasmücke, Girlitz, Hänfling, Mauersegler, Rauchschwalbe
neu festgestellt 21 Bergstelze, Eisvogel, Grauschnäpper, Grünspecht, Haubentaucher, Höckerschwan, Kleiber, Kleinspecht, Kuckuck, Mäusebussard, Mittelspecht, Ringeltaube, Rotmilan, Schwarzmilan, Singdrossel, Stockente, Sumpfmeise, Trauerschnäpper, Waldkauz, Zaunkönig, Zwergtaucher


Kenngrössen der Brutvögel im Gemeindegebiet


2008 1988 Veränderung Erläuterung
Anzahl Brutvogelarten 43 30 +13
Anzahl Rote Liste Arten 5 3 +2
Anzahl Brutpaare 300 370 -70
Kumulierte Artwerte 57 41 +16
Gemeinderang (1.-171.) 140. 171. +31
Abweichung von Norm -6 Arten -16 Arten +10


Kurze Beurteilung der Befunde


Ist-Zustand:

Dachsen weist aufgrund seiner Lage am Rhein eine mit zahlreichen Wasservögeln angereicherte Vogelwelt auf. Aufgrund seiner Waldarmut weist Dachsen im kantonalen Vergleich eine wenig vielfältige Vogelwelt auf. Keine Zürcher Brutvogelart hat in der Gemeinde Dachsen seinen Verbreitungsschwerpunkt.

Veränderung 1988 - 2008:

Der Überhang an neu aufgetretenen Arten ist zum Teil überzeichnet aufgrund der gründlicheren Nachsuche in der Zweitaufnahme 2008. Immerhin sind entlang des Rhein einige spezialisierte Feuchtgebietsarten gefunden worden (Zwergtaucher, Haubentaucher, Eisvogel).

Mögliche Ziele Erhaltungsmassnahmen:

Die Brutstellen des Eisvogels am Rhein und die Horstbäume von Rot- und Schwarzmilan sollten unbedingt bezeichnet und möglichst lange erhalten bleiben.

Mögliche Ziele Fördermassnahmen:

Im Riethof wäre die (Wieder)Ansiedlung der Feldlerche anzustreben und an den warmen Hanglagen jene von Neuntöter, Hänfling und anderen typischerweise Rebbaugelände begleitenden Arten.



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