BirdLife Zürich setzt auf aktive Naturschutzpolitik

 

Der Zustand und die Zukunft der Natur wird zu einem wesentlichen Teil von der Politik geprägt und von jenen, welche die Politik gestalten: den VolksvertreterInnen in unseren Parlamenten. BirdLife Zürich sucht deshalb aktiv den Kontakt zu den Mitgliedern des Zürcher Kantonsrats und möchte Brücken zu VertreterInnen aller politischen Parteien bauen. Weitere Informationen.

 

Gemeinsam mit anderen Natur- und Umweltschutzorganisationen haben wir 2018 die kantonale «Natur-Initiative» landiert. Damit die Zürcher Regierung endlich die Vorgaben umsetzt, welche er selbst bereits 1995 im Naturschutzgesamtkonzept verabschiedet hat.

 

Im lokalen Bereich unterstützen wir unsere aktiven Vereinsmitglieder darin, sich auf der lokalpolitischen Ebene zu vernetzen und im Sinne einer «best practice» wirkungsvolle Handlungskompetenzen zu erlangen und anzuwenden. Weitere Informationen.

 

Einsprachemöglichkeit bei Bauprojekten

 

Gibt es ein Bauprojekt in eurer Gemeinde, von dem ihr nicht sicher seid, ob es der Naturschutzgesetzgebung widerspricht? Informiert uns unbedingt während der öffentlichen Auflage des Projekts. Dann kann BirdLife Zürich den Baurechtsentscheid bestellen und das prüfen. Ihr könnt auch als Naturschutzverein den Entscheid bestellen, aber der lokale NV ist jedoch nicht beschwerdeberechtigt.

 

Kontakt Kathrin Jaag; gf[at]birdlife-zuerich.ch

 

Weitere Praxishilfen für die lokale Naturschutzarbeit

 

 

Flugplatz Dübendorf: Gemeinsam über Natur nachdenken

Flugplatz Dübendorf: Gemeinsam über Natur nachdenken

 

Als Alternative zum geplanten Businessairport haben die Standortgemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen ein eigenes Flugplatzkonzept erarbeitet. Mit ihrem Konzept «Historischer Flugplatz mit Werkflügen» wollen die Gemeinden die Entwicklung des Flugplatzes selbst steuern, um die heutige Lebensqualität auch für zukünftige Generationen zu erhalten.

 

Wir und unsere Partner-Verbände WWF Zürich und Pro Natura Zürich unterstützen dieses Konzept, sofern die Flächen in der bestehenden Qualität bewahrt und gezielt für den Naturschutz gefördert werden. Gemeinsam und in Zusammenarbeit mit den Standortgemeinden haben wir ein Natur- und Erholungskonzept erarbeitet, welches als Grundlage dienen soll, um Flächen für den Naturschutz sowie die Erholung zu sichern und Massnahmen für die zukünftige Nutzung des Flugplatzes Dübendorf zu erarbeiten. Mit diesem Konzept wollen die Standortgemeinden die Wichtigkeit des Naturschutzes und der Erholung unterstreichen und Verbindlichkeit für die Berücksichtigung dieser Themen bei der zukünftigen Nutzung des Flugplatzes Dübendorf schaffen.

 

Der Flugplatz Dübendorf ist eine der grössten zusammenhängenden pestizid- und düngerfreien Wildblumen- und Trockenwiesenflächen des Schweizer Mittellandes. Das Gebiet ist dadurch von grosser Bedeutung für die Biodiversität und verfügt über ein grossflächiges Aufwertungspotential.

 

Medienmitteilung vom 7. September 2021 (PDF, 185 Kb)

Natur- und Erholungskonzept für den Flugplatz Dübendorf

 

 

 

Der Kanton Zürich braucht mehr Moore

Der Kanton Zürich braucht mehr Moore

 

1995 gab der Regierungsrat bekannt, dass es mehr Moorflächen braucht, um die Biodiversität zu erhalten. Mehr als ein Vierteljahrhundert hat er gebraucht, um nur schon die Flächen zu bezeichnen, um die es geht. Ein Realisierungsplan fehlt aber weiterhin. Zusammen mit unseren Partnerverbänden nehmen wir dazu Stellung und fordern, dass innert eines Jahres eine Umsetzungsplanung für Feuchtgebietsregenerationen festzusetzen ist, die auch die dafür notwendigen Instrumente sowie personellen und finanziellen Mittel bezeichnet.

 

Medienmitteilung vom 6. April 2021 (PDF, 419 Kb)

Ornis 3/2021: «Mehr Moore für das Lebensnetz» (PDF, 0.9 Mb)

 

 

Kantonsrat stimmt Gegenvorschlag zur Natur-Initiative zu

Kantonsrat stimmt Gegenvorschlag zur Natur-Initiative zu

 Der Kanton Zürich will deutlich mehr Geld in den Naturschutz investieren als bisher. Eine breite Mehrheit des Kantonsrats stellt sich hinter den Gegenvorschlag zur Natur-Initiative. Der Kanton soll gemäss dem Gegenvorschlag nach einer dreijährigen Übergangsfrist jährlichzwischen 50 und 80 Millionen Franken in den Fonds für Natur- und Heimatschutz einzahlen. Aktuell liegt die Einlage bei 18 bis 30 Millionen Franken jährlich.

 

Mehr dazu

 

 

 

Ein knappes NEIN zum revidierten Jagdgesetz

Ein knappes NEIN zum revidierten Jagdgesetz

Am 27. September hat die Schweiz über die Revision des Jagdgesetzes (JSG) abgestimmt. Das Nein zum Jagdgesetz stärkt den Natur- und Artenschutz in der Schweiz. Es macht klar, dass Bundesrat und Parlament den Schutz der Arten nicht verwässern dürfen, sondern mehr tun müssen für die bedrohte Biodiversität. Das Nein-Komitee und die Naturschutzorganisationen möchten den Dialog neu aufnehmen und zusammen mit den Jagdverbänden rasch an einer besseren Revision des Jagdgesetzes und am dringend nötigen verstärkten Schutz der biologischen Vielfalt arbeiten.

Eidgenössiche Wahlen 2019: Gib der Natur Deine Stimme

Eidgenössiche Wahlen 2019: Gib der Natur Deine Stimme

 

National- und Ständerat haben sich in den letzten vier Jahren immer wieder gegen die Natur entschieden. Die Stimmberechtigten haben nun die Weichen für eine ökologischere Politik gesetzt: In den Eidgenössichen Parlamentswahlen vom 20. Oktober 2019 standen die Grünen Parteien hoch in der Wählergunst. Das beflügelt auch uns bei BirdLife Zürich in unserem Engagement für eine aktive Naturschutzpolitik.

 

 

NEIN zum Wassergesetz: Die Natur kann aufatmen

 

Wir sind erleichtert: Die Stimmberechtigen im Kanton Zürich haben das Wassergesetz in einer Referendumsabstimmung bachab geschickt. Mit dem NEIN zeigt das Zürcher Stimmvolk deutlich, wie wichtig ihm der Schutz unserer Gewässer ist. Die Umweltverbände sind hocherfreut über dieses klare Zeichen für lebendige Gewässer und Naturvielfalt. Es braucht aber mehr. Hier geht es zur Pressemitteilung.

 

 

Natur-Initiative: 14 000 Unterschriften eingereicht

Natur-Initiative: 14 000 Unterschriften eingereicht

BirdLife Zürich, Pro Natura Zürich, WWF Zürich, Aqua Viva und der Fischereiverband Kanton Zürich wollen den Rückgang der Naturvielfalt stoppen. Dafür reichten sie im Juli 2018 die Natur-Initiative ein, die von 14'000 Personen unterschrieben wurde. Die hohe Zahl der Unterschriften zeigt die Dringlichkeit des Anliegens und ist für die fünf Verbände ein Auftrag, sich konsequent für die Initiative einzusetzen.

 

Hier erfährst Du mehr zur «Natur-Initiative».