Häufige Fragen

Wann soll ich mit der Winterfütterung der  Vögel beginnen?

Wann soll ich mit der Winterfütterung der Vögel beginnen?

Das Futterbrett im Garten oder vor dem Küchenfenster ist eine beliebte Form, den Vögeln in der schwierigen Winterzeit zu helfen. Doch auch hier gilt: Hilfe zur Selbsthilfe wäre viel besser!

 

Die beste «Winterfütterung» beginnt mit einer vogelfreundlichen Gartenarbeit im Spätsommer und Herbst. Lassen Sie samentragende Karden, Sonnenblumen, Flockenblumen usw. für die Vögel über den Winter stehen. Vom Fallobst auf dem Rasen oder nicht gepflückten Äpfeln am Baum leben Amseln, Wacholderdrosseln und manchmal auch Seidenschwänze einen ganzen Winter. Weniger Gartenpflege ist mehr Vogelleben im Winter.

 

Die Futterhäuschen kann man bei anhaltendem Frostwetter mit Körnerfutter füllen. Verzichten Sie auf eine durchgehende Winterfütterung, denn «überfütterte» Vögel beginnen im Frühling zu früh mit ihrer Brut, was häufig unbemerkt zum Tod der ganzen Brut führt (zu wenig Futter für die Jungen, da diese zu früh schlüpfen). Bringen Sie Ihr Futterhaus in sicherer Entfernung von Glasflächen und Wintergärten an, um tödliche Kollisionen mit Glas zu vermeiden.

Was kreisen da für grosse Vögel über die Häuser?

Was kreisen da für grosse Vögel über die Häuser?

Im Winter kreisen oftmals Rotmilane in geringer Höhe über Häuser und Dörfer. Gelegentlich gehen sie in Gärten oder am Strassenrand nieder, um tote oder verendende Beute (Regenwürmer, Kleinsäuger, Vogel, etc.) vom Boden aufzulesen. Besonders häufig zu sehen sind Rotmilane im Winter im Zürcher Unterland und Weinland.

 

Man erkennt Rotmilane leicht am Gabelschwanz und an den weissen Flecken im Flügel. Mit einer Spannweite von 160 cm gehören sie nach Steinadler und Bartgeier zu den grössten Greifvögeln der Schweiz.

 

Im Wehntal, bei Neerach und Flaach kommen Rotmilane jeden Abend zu Dutzenden zusammen, um in Obstbäumen oder Gehölzen in lockeren Ansammlungen zu nächtigen. Auch an jenen Orten, an denen Privatpersonen die Rotmilane mit Schlachtabfällen füttern, ist die Konzentration von Rotmilanen vorübergehend hoch.

 

Was tun mit einem verletzten Vogel?

Wenn Sie einen flugunfähigen, aber äusserlich unverletzten Vogel finden, legen Sie ihn für 30 min in eine Schachtel oder ein Stoffsäcklein. Halten Sie ihn im Dunkeln, bewegen Sie ihn nicht. Nach 30 min versuchen Sie den Vogel nochmals freizulassen.

 

Fliegt der Vogel weiterhin nicht weg oder ist er sichtbar verletzt, können Vögel in einen der folgenden Vogelpflegestation zur Obhut gegeben werden:

Pflegestationen in der Region

 

Greifvogelstation Berg am Irchel

(ausschliesslich Greife und Eulen)
Kaspar Hitz
Chloster 8
8415 Berg am Irchel
052 318 14 27
kaspar.hitz@no.spam.paneco.no.spam.ch

 

Vogelpflegestation im Striempel
André Mauley
Hofwiesenstr. 21
8136 Gattikon
044 726 26 25

 

Vogelpflegestation Richterswil
Andreas Sieber
Rosenhaldenweg 1
8805 Richterswil
044 784 81 40
079 217 87 04

 

Mauer- und Alpenseglerstation Rümlang
Silvia Volpi
Mülirain
8153 Rümlang
079 663 71 84

 

Vogelpflegestation Winterthur
Johann Frei
Hinterdorfstr. 29
8405 Winterthur
052 232 08 64

 

Igel in Not

Pro Igel ist ein Verein, der sich für den Schutz und die Förderung der Igel einsetzt. Infos erhalten Sie unter:
http://www.pro-igel.ch
Tel.: 044 767 07 90

Auch im Igelzentrum Zürich werden Sie gut beraten:
http://www.izz.ch
Tel.: 044 362 02 03

Pflegestationen in der Stadt Zürich

 

Volière Mythenquai (keine Greifvögel!)

Mythenquai 1
8001 Zürich
044 201 05 36

 

Volière Seebach
Glattalstr. 45
8052 Zürich
044 301 28 50

 

Taubenwart Stadt Zürich
This Schenkel
Grün Stadt Zürich
079 219 91 02

 

Tierspital Zürich, Greifvogelpflegestation
Winterthurerstr. 260
8057 Zürich
Auskunft: 044 635 81 14
Notfallstation: 044 635 81 14
Tierklinik: 044 635 81 11

 

 

TierRettungsDienst (& Tierheim Pfötli)

Rettungsdienst für verletzte Haustiere und folgende Wildtiere:  Vögel, Igel, Reptilien, Amphibien, Eichhörnchen und Fledermäuse.

Lufingerstrasse 1
8185 Winkel

Notfallnummer: 044 211 22 22 (24 Stunden-Service)
http://www.tierrettungsdienst.ch/h/tierrettung_7.php

 

Notfallnummer für Zürcher Stadtgebiet:
Stadtpolizei 044 411 71 17