Rotmilan
Milvus milvus
Zürcher Mundart
Gabelwei, Gabelwy, Rotmilan
English
Red Kite
Rote Liste-Art
nein
unisex
70 cm
Steckbrief
| Grösse | Mäusebussardgross; grösster Greifvogel im Kanton |
|---|---|
| Gefiederfärbung | braunrot |
| Schnabelform | hakenförmig |
| Zu finden | Horst in Waldrandnähe, Bauminseln und Parks; Nahrungssuche im Kulturland, ländlichen Siedlungen |
| Zu beachten | Rote Grossvögel mit Gabelschwanz |
| Bestand ZH | Rund 460 Reviere |
| Trend 88-08 | Über Jahrzehnte Arealausdehnung, jüngst auch starke Dichtezunahme |
| Wann anzutreffen | Ganzjährig; im Winter an Schlafplätzen |
| Neststandort | Selbst gebaute, ausladende Nester hoch in Baumkronen; meist in Nadelbäumen mit freiem Anflug |
| Nahrung | Tote und verendende Tiere, selbsterlegte Wirbeltiere, v.a Kleinsäuger und Vögel bis Hühnergrösse; Regenwürmer in Äckern; Schlachtabfälle |
| Jungenzahl | Meist 2-3 Junge; Ersatzbrut bei Gelegeverlust |
| Jungenbetreuung | Beide bauen Nest; Weibchen brütet, hudert zwei Wochen, Männchen bringt Nahrung, danach beide Eltern fütternd |
| Winterquartier | Früher SW-Spanien, S-Frankreich; immer mehr Überwinterer, Winterschlafplätze in der Schweiz |
Vorkommen
Aktuelles
Angezeigt sind die Fundorte (Brutreviere) gemäss Brutvogelatlas 2008 (bei selteneren Arten) bzw. die geschätzte Anzahl Brutpaare in Rasterquadraten von 2x2 km (bei häufigeren Arten).
Wichtigste Gebiete
Angezeigt (rot) sind maximal 5 Gitterfelder von 10 Quadratkilometer Grösse mit der höchsten Anzahl von Vorkommen (Hotspots). Die Hotspot-Gebiete sind für die betreffenden Art im Kanton Zürich von besonderer Bedeutung.
Veränderung 1988-2008
Angezeigt wird die Grösse der Bestandsveränderung zwischen 1988 und 2008. Starke Zu- bzw. Abnahme, falls die Veränderung 2008 minus 1988 im Vergleich zum Mittelwert (1988,2008) mehr als +1 oder -1 betrug, Zu- und Abnahme falls dieser Wert zwischen 0,3 und 1 lag.
