100xZüriNatur


100 Projekte für die Zürcher Natur

100 Projekte für die Zürcher Natur

ZVS/BirdLife Zürich möchte in den Jahren 2010 bis 2015 zusammen mit seinen Sektionen im ganzen Kanton mindestens 100 Arten- und Lebensraumförderungsprojekte realisieren. Basis für diese Kampagne ist die flächendeckende Brutvogelzählung 2006-08. Als Dachverband der über 100 Naturschutzvereine in den Gemeinden sind wir lokal ausgezeichnet verankert.

 

Ein grosser Teil der 100 Projekte soll von den lokalen Naturschutzvereinen realisiert werden, ein weiterer Teil von ZVS/BirdLife Zürich in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern. Vorbild für 100xZüriNatur ist die preisgekrönte Kampagne «Das Baselbiet beflügeln» unserer Schwesterorganisation BNV, Basellandschaftlicher Natur- und Vogelschutzverband.

 

Kampagnen-Broschüre

Die Projektmodule

 

1. Lokale Aufwertungsprojekte

Unsere über 100 Sektionen lancieren auf Basis ihrer Lokalkenntnisse und den Grundlagen der Brutvogelkartierung Aufwertungsprojekte in ihren Gemeinden. Ziel sind mindestens 100 vorbildliche durchgeführte Naturschutzprojekte.
ZVS/BirdLife Zürich bietet den Sektionen fachliche und finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung.

Wie man das im Vogelfinder enthaltene Grundlagenwissen lokal nutzen kann, beschreiben wir in der Nr. 2/10 unseres Mitteilungsblattes BirdLife Zürich Info.

 

Beispieldokument Vogelfinder lokal nutzen (PDF, 1.8 Mb)

Mitteilungsblatt Nr. 2/10 (PDF, 875 Kb)



2. Kantonsweite Jahresaktionen für mehr Natur

Während der Kampagne führen wir jedes Jahr eine Aktion durch, mit dem Ziel einer möglichst grossen Breitenwirkung. Dabei sollen möglichst viele unserer lokalen Naturschutzvereine mitwirken können. Bereits festgelegt sind die Jahresaktionen für 2010 und 2011:

  • Jahresaktion 2010 «Mauersegler & Mehlschwalbe»
  • Für 2011 planen wir eine aufwändige Jahresaktion: Die «Aktion Spechtbaum», bei der unsere Naturschutzvereine zusammen mit dem Gemeindeförster wertvolle alte Bäume identifizieren und markieren – mit der Idee, dass diese Bäume möglichst lange für Spechte, Fledermäuse und weitere «Untermieter» als Lebensraum bestehen bleiben.


3. Kantonale und regionale Artenförderung für Brutvögel

Für einzelne prioritäre Vogelarten lancieren wir neue kantonale Förderungsprojekte. Vordringliche Arten sind Kiebitz und Bekassine, Mauer- und Alpensegler, Lachmöwe und Flussseeschwalbe sowie Braunkehlchen. Auch «regionale Spezialitäten» sollen gezielt gefördert werden. Beispiele sind Feldlerche im Zürcher Unterland/Rafzerfeld/Weinland oder Rauchschwalbe im Hirzelgebiet.